Innenarchitektur | Bis zu 300 Plätze auf 300 m²
Ausgangslage
Die Säle des Migros-Genossenschafts-Bundes bilden einen zentralen Begegnungs- und Veranstaltungsort der Migros-Gruppe und werden regelmässig für Führungsveranstaltungen, Workshops und Konferenzen genutzt.
Im Zuge der laufenden Transformation der Migros und des Übergangs ins zweite Jahrhundert der Gruppe wurden die Räume gestalterisch und funktional neu ausgerichtet. Ziel war ein zeitgemässes, zukunftsorientiertes Erscheinungsbild mit einer übergeordneten, neutralen Gestaltung, die allen Unternehmen der Migros-Gruppe gleichermassen gerecht wird und einen harmonischen Übergang vom angrenzenden Restaurant in die Säle schafft.
Konzept
Zentraler Anspruch war eine bewusst neutrale, langlebige Gestaltung, die sich keinen kurzlebigen Trends unterordnet. Entstanden ist ein reduziertes und zeitloses Raumkonzept auf Basis der Farbwelt des Personalrestaurants «Guggi», ergänzt durch einen markanten Farbstreifen als prägendes Wiedererkennungsmerkmal, bewusst ohne Schriftzüge oder Bildwelten.
Für die unterschiedlichen Veranstaltungsformate wurde eine multifunktionale Bühne mit mobilem, adaptierbarem Hintergrund entwickelt. Die modularen Elemente sind auf flexible Nutzung, einfache Transportierbarkeit sowie die täglichen Um- und Aufbauten ausgelegt. Massivholz und dezente Farbakzente in Anlehnung an die Migros-Markenwelt schaffen eine hochwertige, zeitlose Erscheinung mit subtiler Wiedererkennbarkeit.
Ergänzend wurde das gesamte Mobiliar für Bühne, Publikum und Workshops neu konzipiert. Ein flexibles Rednerpult ohne fixes Logo sowie frei kombinierbare Bühnensettings ermöglichen vielfältige Nutzungsszenarien und machen die Säle zu vielseitigen Veranstaltungs- und Arbeitsräumen.
Leistungsumfang
Frey & Frey hat das Projekt über die gesamte Wertschöpfungskette begleitet: von Konzept und Planung über die Ausführungsbegleitung und Bauleitung bis hin zur Signaletik, umgesetzt durch die hauseigene Werbetechnik.
Ergebnis
Die Säle werden heute für ein breites Nutzungsspektrum eingesetzt, vom Willkommenstag für neue Mitarbeitende über Workshops bis zum M-Talk mit der Generaldirektion und Geschäftsführenden. „Die Säle wirken heute offener, einladender und moderner, ohne dabei an Seriosität zu verlieren“, so Daniel Schrepfer, Co-Leiter IBE Migros und Leiter Direktion Immobilien MGB. Für ihn zeigt das Projekt exemplarisch, wie gut gestaltete Räume Identifikation stiften und Unternehmenskultur sichtbar machen können.










